Restaurieren
Was unter diesem Begriff
(lateinisch; Wiederherstellung) zu verstehen ist, wird je nach
Standpunkt und betroffenem Objekt sehr unterschiedlich
definiert. Wir sprechen hier nicht vom Restaurieren von Bildern,
Möbeln oder Wachspuppen, sondern ausschliesslich von sehr hartem
Porzellan, Keramik und ähnlichem.
Hier verwenden wir "Restaurieren" für das Retouchieren der
Oberflächen. Das umfasst den Farbton, die
Farbsättigung, den Glanz und eventuell noch andere optische
Effekte. In den meisten Fällen sind dazu mehrere
Arbeitsgänge notwendig.
Die verwendeten Materialien sind nicht toxisch, dauerhaft
stabil, vergilben
nicht
und entsprechen auch beim Anfassen der Härte des Originals. Es
werden weder gummig, dicke Ölfarben noch vergilbende Holzlasuren
verwendet!
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vorher
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nachher |
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In der Schweiz einmalig, werden mit hochbelastbarer Farbe
die Schnittflächen von Tellern und die Innenseiten von Tassen wieder
fit für den Alltag und den Geschirrspüler. Diese spezielle
Mehrkomponentenfarbe kann nur gespritzt werden.
Beim normalen Retouchieren
werden die ersetzten und
modellierten Stellen im Originalfarbton bzw. -Dekor
gespritzt oder von Hand nachgemalt. Danach wird die Glasur
in ihrer
Dicke und dem Glanzgrad dem Original angepasst. Bei Biskuitporzellan
oder Puppenköpfen wird mattiert, im Extremfall bis keinerlei Glanz mehr
sichtbar ist. Abschliessend kann noch mit Niedrigtemperatur fixiert
werden.
Die
Nahtstellen bei zusammengesetzten, glasierten
Keramiken
sind in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse immer mehr oder
weniger sichtbar. Erscheinen sie als Kontrast zur Umgebung können sie
ein wenig abgetönt oder mit entsprechendem Mehraufwand retouchiert
werden.
Sollen die Nahtstellen fast unsichtbar
werden, können wir sie in einem sehr aufwändigen Verfahren auffüllen
und anschliessend wegretouchieren. Für museale Restaurierungen ist
dieses Verfahren unzulässig.
siehe
Reparaturbedingungen